Linksys WRT54GL wiederbeleben

technical von Marcus am 14. Oktober, 2007 @ 21:32 No Comments »

Nachdem FON die ausgelieferten Linksys WLAN Router (die praktisch für umsonst verteilt wurden) gegen eine kostenlose Fonera getauscht hat, lag es nahe den vorhandenen Linksys umzuflashen. Erst installierte ich mir Open-WRT, was mir aber zu kompliziert erschien. Mit HyperWRT versuchte ich eine weitere Variante an Firmwareversionen. HyperWRT soll sich an der offiziellen Firmware orientieren und eine Erhöhung der WLAN-Sendeleistung ermlöglichen. Derlei Firmware für diese Linksys-Kiste gibt es ja genügend. Auf der inoffiziellen FON Support Community Seite (Fonboard) findet man hierzu eine interessante Auflistung verschiedenster Firmwartevarianten.

Letztendlich habe ich mir mit HyperWRT meinen Linksys fast tot geflasht. Eine Reaktion seitens des WLAN Routers auf http (Web-Administration) war nicht mehr vorhanden. Ping nicht mehr da. “Hatte sich nur die IP geändert?, fragte ich mich hilflos. Weit gefehlt. Das arme Ding meldete sich nun überhaupt nicht mehr. :-( Naja, EthernetUplink blinkte noch, aber das war es dann auch bereits. :-(

Allerdings habe ich mal auf verdacht die TCP/IP Einstellungen geändert auf:

IP = 192.168.1.99
Subnet mask = 255.255.255.0
Gateway = 192.168.1.1
DNS = 192.168.1.1 (Optional)

Ich habe mir dann die DD-WRT micro generic  Firmware bei dd-wrt.com geholt, mit dem TFTP  Tool von Linksys aufgeflasht, Router ausgestöpselt und neu gestartet. Bäng. Wunderbar, geht wieder! :-) Aber ohne im Internet zu fuscheln hätte ich es nicht geschafft. Eine vernünftige und brauchbare Anleitung lag ja dem von FON fermurxten Ding leider nicht dabei. Zuhauf findet man Seiten im Internet zum Thema Linksys. Aber ist es auch die richtige? Und habe ich die richtige Linksysversion die da beschrieben ist? So ganz einfach scheint mir das nämlich nicht zu sein. Egal. Nun scheint der Linksys wieder zu gehen, momentan halt mit dd-wrt. Wenn ich irgendwann Zeit habe, werde ich das Gerät mal im Zusammenhang mit der Fritz! Box im Bridging Mode verbauen. Schließlich hatte ich mir für die Linksys noch zwei 7dbi Antennen besorgt, dann muss es also irgendwo und irgendwie auch verbaut werden.  :-)

Lasereinheit getauscht an meinem Denon

technical von Marcus am 14. Oktober, 2007 @ 02:23 1 Comment »

Kennt Ihr das? Manchmal hängt man an Dinge, die man einfach nicht mehr missen möchte. :-( Meinen Denon DCD-810 CD Player möchte ich auch nicht verlieren. Leider wollte mein CD Player nicht mehr alle CDs abspielen. Vor allem selbstgebrannte CDs oder etwas problematische CDs mit Überlänge oder Fehlern wollte er nicht mehr so ohne weiteres schlucken.

Aber der Klang dieses mittlerweile älteren Gerätes, kann man mit heutigen Geräten einfach nicht mehr vergleichen.

Über Ebay habe ich mir also Kurzerhand eine neue Lasereinheit bestellt. Irgendwann kam die auch an. Keine Ahnung woher. Angeblich eine original Sony Lasereinheit. Wer will das wissen? Hauptsache das Ding tut was es verspricht. :-)

Denon DCD810 von Innen

Also vorhin (gegen 1:30) meinen CD Player geöffnet. Das Innere kenne ich ja bereits durch mehrmaliges reinigen der Linse. Irgendwann war ich es einfach müd´. Entweder ein neuer CD Player (gibt es noch sowas?) oder eine Reparatur. Nur wer soll sowas noch reparieren und zu welchem Preis? Ich habe da auch mittlerweile keine größeren Hemmungen mehr irgendwas aufzuschrauben. Nach meinem Prozesorwechsel am Vario Notebook PCG-F403, kann sowas nicht viel schwerer sein…

Laufwerk mit Lasereinheit Denon DCD810

Natürlich musste das komplette Laufwerk ausgebaut werden um die Lasereinheit getauscht zu bekommen, war ja nicht anders zu erwarten. :-( Nicht mal in meinem DVD Player sind soviel Teile verbaut. Auch das Laufwerk scheint mir bei dem Denon CD Player recht hochwertig, trotz viel Kunststoff. Das Laufwerk ist auf einem Metallgerüst und auf Federn gelagert.

Die neue Lasereinheit habe ich nicht fotografiert, aber das Original. Original war eine KSS150A drin. Wieso man mir etwas anderes schickte? Keine Ahnung. Hauptsache es passt irgendwie. :-)

KSS150A Lasereinheit für Denon DCD810


Beim Einbau einer neuen Lasereinheit muss man ein paar Punkte beachten: Statische Aufladungen können sich tödlich für das kleine Ding auswirken, Lötbrücke muss entfernt werden, der Einbau sollte gut überlegt sein. :-)

KSS150A Detail Platine

Auf der Rückseite des Lasers ist eine ESD-Lötbrücke, die nach dem Anschluss an die Pfostenstecker entfernt werden muss. Dieser Lötklumpen auf der Platine unten rechts muss man also trennen, sonst funktioniert er nicht. Diese Brücke ist ein Schutz gegen elektrostatische Entladung. Das Bild zeigt nicht die KSS210A, sondern das Originalteil KSS150A! Leider habe ich es einfach vergessen zuvor ein Bild zu machen. Aber im Internet findet man sicher ein Bild.

Alles in allem etwa 3/4 Stunde Arbeit und nun wieder einen voll funktionierenden CD-Player. :-) Die Investition von knapp 20 Euro + Versand haben sich in meinen Augen gelohnt. So mancher hätte das gute Teil irgendwann entsorgt. Mir persönlich was das Gerät einfach noch zu gut.

Fritz! VPN Labor Version, Fritz USB Funktion.

technical von Marcus am 12. Oktober, 2007 @ 10:57 No Comments »

Ich habe gestern mal mit der VPN Labor Version experimentiert und bin daran gescheitert.

Eine Warnung an alle die das mal probieren möchten: jegliche Einstellungen gehen bei einem Wechsel zu einer quasi älteren Version verloren, wohingegen die Einstellungen zu einer neueren Version erhalten bleiben.

Die Konfiguration auf der Fritz! Seite ist noch recht simpel. Die Installation der Fernzugangssoftware auf der Client Seite, also die Seite von der aus das VPN initiiert werden soll hingegen, ist nicht so einfach. Die Treiberinstallation hat bei der ersten Installation zB nicht funktioniert und mein Laptop blieb einfach stehen.

Ein VPN Tunnel konnte ich nicht erfolgreich aufbauen. Ob es hierzu eine vernünftige HowTo Seite gibt? Ich habe gestern leider keine gefunden. Und vorerst möchte ich auch keine Labor Version mehr ausprobieren. :-(

USB Unterstützung für Massenspeicher, auch ein Thema bei der 7170 Fritz!. Ich dachte eingentlich an einem eingebauten Samba, weit gefehlt. Fritz! stellt so eine Funktionalität lediglich in einer Labor Version zur Verfügung. In der derzeit aktuellen Version erfolgt der USB Zugriff nur via FTP. Windows ab 2000 unterstützt ja das verbinden von entfernten Netzwerkressourcen - allerdings nicht wirklich als Netzwerkverbindung, sondern als Verknüpfung. Alle darüber gespeicherten Daten werden eben auf der lokalen Platte im lokalen Verzeichnis gepuffert.

Jetzt gibt es verschiedene Tricks - die man mit Googlen herausfinden kann. Unter diesen Tricks - es sind Programme, gibt es kostenlose Lösungen, sowie kostenpflichtige. Da ist zum einen Red Drive File Transfer Extension, das aber eigentlich nicht viel anders funktioniert, wie die eingebaute Verknüpfungslösung.  Zudem scheint mir Red Drive wirklich nur eine Windows Explorer Extension zu sein, die, wie sicherlich bekannt, nicht in anderen Programmen funktioniert. Dann gibt es noch Webdrive von South River Technologies- Dieses Programm habe ich aber nicht ausprobiert, da mir die Lizensgebühren für einen kleinen Test einfach zu hoch sind und ich nur mal testen wollte. Letztendlich bin ich auf eine kostenlose Variante von Novell gestoßen. Novell hatte im Rahmen seiner Novell Client Programme vor einiger Zeit NetDrive entwickelt. Mit Netdrive kann man einen entfernten FTP Server als Laufwerksbuchstabe einbinden. Keine Ahnung ob das Programm auf der Novell Seite noch zu finden ist. Ich habe Netdrive nur per Zufall auf Internetseite der Universität für Bodenkultur Wien gefunden. :-) Ob dieses doch recht angestaubte Netdrive unter Vista funktioniert, kann ich leider nicht testen mangels Vista. Das übertragen größere Daten sollte man auch mit bedacht machen, da auch dieses Programm alle Daten zunächst lokal puffert. Aber es läuft.

Alles in allem recht interessanter Experimentierabend, über Sinn und Zweck kann man sicher streiten. Die VPN Funktion hätte ich ganz praktisch gefunden um unterwegs auf Dateien zurück greifen zu können. Leider hat das nicht so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die dyndns Konfiguration und das aufspielen der Fritz! Firmware war hier noch am einfachsten. Die Installation des VPN Treibers hingegen ist nicht trivial - hier muss also noch nachgearbeitet werden. Die USB Massenspeicherfunktion an der Fritz! 7170 ist ganz nett, wenn man im Netzwerk nur Dateien austauschen möchte. Nur FTP ist allerdings nicht immer brauchbar. Auch unterstützt der USB Anschluss  keine NTFS Partitionen. Wer eine größere Festplatte benutzen möchte, hat u.U. spätestens hier bereits Probleme mit der Anlegung größerer FAT32 Partitionen, denn unter Windows XP ist dies mit Boardmitteln nicht mehr möglich. Dank meinem True Image aber kein Problem.

Treo Favoriten bearbeiten

palm von Marcus am 26. September, 2007 @ 09:11 No Comments »
UnlockFav

In den Weiten des Internets findet man immer wieder kleine (diesmal ein sehr kleine) Perlen. Wer einen Palm Treo 650 hat, wird das Problem kennen. In der Telefonfunktion kann man die darunterliegenden Favoriten bearbeiten, allerdings nicht alle. Vorgegebene Favoriten lassen sich ohne Tricks eben nicht ändern. Zb ärgerte mich der eingebaute RealPlayer in den Favoriten, da ich ein anderes Programm nutze (PTune) um MP3 Dateien abspielen zu können.

Nach der Installation und einem klick auf “Unlock” können alle Schaltflächen in den Favoriten bearbeitet werden. Ein Backup der PhoneFavorites2DB sollte laut Skyberts Webseite gemacht werden, wenn man dieses kleine Tool nur mal ausprobieren möchte und danach alles wieder zurückstellen möchte.

Auf Skyberts kleine Palm Seite könnt ihr das kleine aber sehr nützliche Programm herunterladen. :-) Dort findet ihr auch einige Hinweise zum Programm.

Wieso Linux statt Windows?

software von Marcus am 25. September, 2007 @ 12:17 No Comments »

Leider fruchteten meine Anliegen an Bekannte und Verwandte nicht für ihr neuen Computer statt Vista auf Linux umzusteigen. Wobei, ich habe das Gefühl das eher unbedarfte Computerbenutzer sich wesentlich schneller mit Linux anfreunden und in Linux zurechtfinden.

Problematisch für bisherige Windowsnutzer ist, das sie bisheriges “Windows-Wissen” nur bedingt weiterhilft beim Umstieg ohne sich richtig damit auseinander zu setzen. Viele Benutzer werden ja schon panisch, wenn sie eine Eingabeaufforderung sehen - egal unter welchem Betriebssystem.

Teilweise liegt es aber auch an den so praktischen Programmen unter Windows, die, bei den meisten Programmen,  eine Einarbeitungzumeist überflüssig machen. Allerdings sei hier mal deutlich angemerkt: Linux kann und will Windows nicht ersetzen. Linux ist eine Alternative, die mittlerweile sehr komfortabel und einfach geworden ist. Linux ist ein freies Unix ähnliches Betriebssystem, deren Aufbau, Arbeitsweise und Bedienung sich völlig von Windows unterscheiden. Erst wenn man sich über dessen bewusst wird, kann man sich an die Bedienung machen.

Vielleicht sollte man nicht so voreingenommen sein und sich mit dem Thema Linux über die Ubuntu Live CD mal mit dem Thema Linux beschäftigen, ohne sich gleich die vorhandene Windows Möhre kaputt zu machen.

So mancher wird dann trotzdem sehr enttäuscht sein, wenn nicht gleich alles so funktioniert, wie es soll. Ich habe es bisher zB nicht geschafft meinen SCSI2 Scanner zu installieren. Aber unter Windows hätte ich ebenfalls Probleme, da es für den mittlerweile betagten Scanner keinen Treiber mehr gibt. Unter XP läuft der Scanner, da zufällig der Treiber meines AGFA Scanners für Windows2000 auch unter XP funktioniert. Die Selbstverständlichkeit, wie Geräte unter Windows funktionieren, muss man leider bei Linux ablegen. Die Unterstützung verschiedener Hardware unter Linux, kann sich durchaus schwierig gestalten. Ohne Handbuch lesen, ohne Foren lesen geht es nun mal nicht. Aber man erntet auch Preise, eigene, wenn man es geschafft hat. Eine ältere WLAN Karte unter Linux ans laufen zu bekommen, einen Drucker einrichten und einen Druckerspool konfigurieren…

Aber was ist nun der Lohn? Ein freies und kostenloses Betriebssystem. :-)

Ubuntu - linux for human beings

software, technical von Marcus am 24. September, 2007 @ 08:20 No Comments »

- linux for human beings. Ubuntu ist ein in einer Community entwickeltes, auf Linux basierendes System für jedermann/frau. Die Installation sollte auch Anfängern gelingen. DELL liefert auf Wunsch Notebooks mit Ubuntu aus. Auf dem heimischen PC kann man sich Ubuntu gefahrlos mittels Live CD näher anschauen und sich dann entscheiden, ob man es exklusiv oder neben der vorhandenen Windows Installation installieren möchte. Übliche Hardware wird ohne Probleme erkannt und eingebunden. Exotischere Hardware, vor allem Drucker die nur mit Windows oder MAC OS Treiber ausgestattet sind, aber keinen Postscript haben, können Probleme bereiten. Auch so manche WLAN Karte kann Probleme bereiten wenn es um die WPA Unterstützung geht. Hier ist eine helfende Community wichtig. Für den deutschsprachigen Raum existiert das offizielle deutsche Ubuntu User Portal, wo jeder seine Fragen stellen kann, im dortigen Wikki nach praktischen Tipps suchen kann und unkompliziert Hilfe bekommt. So ist das Portal auch betitelt mit “fragen ist menschlich”. :-)


Gerade die Installation, die Aktualisierung und Konfiguration eines Linux basierenden Betriebssystem unterscheidet sich gegenüber einer Windows Installation. Erfahrene Windowsnutzer haben hier oft Fragen. Ubuntu versucht vieles zu vereinfachen und macht den Umstieg durch die Oberfläche möglichst einfach. Aber auch erfahrene Linuxbenutzer kommen zum Zug und können per Hand da eingreifen, wo es klemmt.

Für Einsteiger empfehle ich eine kurze Einführung auf Ubuntu Users - Einsteiger. Ist dein Interesse geweckt? Wie kommt man nun an Ubuntu? Einfach downloaden, brennen und installieren. Auf der Ubuntu- Webseite findest du das ISO Paket. Nach dem download muss die CD erstellt werden und danach kann es losgehen. Der Link hierzu: Ubuntu

Roger Waters Live earth Auftritt 2007

music von Marcus am 23. September, 2007 @ 00:50 No Comments »

Irgendwie habe ich Live earth total verpennt und absolut nicht mitbekommen. :-( Auch Roger Waters Auftritt kenne ich nur durch einen Video-Schnipsel im Web: Roger Waters at Live earth 2007. Schlimm genug sowas dann hinterher erst zu erfahren. Gut das sich im Internet doch alles irgendwie finden lässt. :-)

Gilmour Island Jam Session vom 6.9. 2007

music von Marcus am 21. September, 2007 @ 11:44 No Comments »

Dieser tolle Song wurde nach der Q&A am 6.9.2007 zur Premiere der DVD Remeber that night Live gespielt und in verschiedene Kinos aus London übertragen:

Atom Heart Mother

music von Marcus am 21. September, 2007 @ 10:45 No Comments »

Wie ich finde - eine tolle Umsetzung Pink Floyds “Atom Heart Mother” von französischen Musikstudenten. Nimm dir 35 Minuten Zeit für diese einmalige Umsetzung. Weitere Informationen zu diesem Titel findet ihr auf der Homepage von Bruder Franziskus, die Webseite der deutschen Pink Floyd community: www.bruder-franziskus.de


PINK FLOYD ATOM HEART MOTHER

VHS raus, PVR rein

technical von Marcus am 20. September, 2007 @ 23:42 No Comments »

Nach langem Ärger mit unserem VHS Recorder, haben wir uns zu einem Twin Sat Empfänger entschieden inkl. einer 250 GB Festplatte. Keine verpasste Sendung mehr, zeitversetztes gucken von Sendungen, Speicherung und Sortierung der Lieblingssendung auf der Festplatte, gleichzeitiges aufnehmen zweier Programme auf unterschiedlichen Programmen. Wieso habe ich das Ding nicht schon längst? :-)

Ich habe mich für einen TOPFIELD 5000PVR MP entschieden und mir dazu eine 250GB Festplatte gekauft.

Die Bedienung ist völlig neu. Das Konzept ist klasse. Die Anleitung dürftig. Einige Begriffe sind einfach nicht erklärt. :-/ Gerne erzähle ich mehr von diesem Gerät. Aber momentan muss ich mich da mal selbst einarbeiten. :-)

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