Dez 12
software, technical von Marcus am 12. Dezember, 2007 @ 13:30
Nachdem nun der STUN (SIP Server) von Arcor so rumzickt und ich auch seitens Arcor keinerlei Informationen vorliegen habe ob nun die von mir gemeldete Störung beseitigt wurde, habe ich mich zu einem Monitoring entschlossen mittels Servers Alive. Für diesen Zweck und für diesen begrenzten Zeitraum reicht auch die unregistrierte Version völlig aus. Vorteil ist ganz klar: Ein Roundtrip Monitoring des betreffenden STUN Servers von Arcor für meinen Vorwahlbereich mittels Ping. Ein Monitoring des Services ansich mittels UTP auf dem vom Anbieter angegebenen Port 5060 wäre mir lieber. Leider habe ich keinerlei Informationen, wie und welche Sequenz erforderlich ist um eine Verbindung zu testen.
Ich kann mich ja nicht ständig selbst anrufen um zu schauen, ob mein Telefon noch funktioniert.
Langsam bin ich überzeugt: Billig ist zwar recht nett, aber zu billige Angebote können einem auch Probleme bereiten. Bei einem guten alten Telefonanschluss hatte ich bisher nie irgendwelche Probleme. Mit NGN (Next Generation Network) holt man sich nur unnötig Probleme ins Haus. Seitens des Internetzugangs hatte ich bei Arcor noch keine Probleme. VoIP macht mir immer mehr Bauchschmerzen. Gerade dann wenn man ein Telefon benötigt, wäre es auch gut, wenn man sich darauf verlassen könnte. Das Telefon ist doch wichtiger wie Email.
Wenn VoIP die Zukunft sein soll, wird es auch gleichzeig das Aus sein, für zuverlässige Voice Kommunikation. Das gute alte Telefon (der Anschluss) wird sicher irgendwann völlig verschwinden), nur was kommt stattdessen? Ausfallsicherheit verstehe ich anders. 
Dez 11
technical von Marcus am 11. Dezember, 2007 @ 20:21
Seit gestern macht mein Arcor VoIP Anschluss nur noch Probleme. Wir sind praktisch nicht mehr erreichbar per Telefon. Internet geht. Telefon nicht. Wir können auch selbst nicht mehr telefonieren. Vorhin ging es kurz, aber mitten im Gespräch wurde die Verbindung unterbrochen.
Ich bin total SAUER - zumal wir hier gerade einen Trauerfall haben.
Störungsmeldung meiner Seite seit 8 Uhr.
Nov 29
technical von Marcus am 29. November, 2007 @ 13:52
Alle Versuche eine WPC-0301 WLAN PCMCIA Karte unter Ubuntu zu betreiben liefen leider schief. Diese Karte scheint nicht Linux kompatibel zu sein - obwohl einige Berichte das Gegenteil behaupten. Auf der Ubuntu documentation Seite ist ein kleines HowTo, allerdings scheint diese Anleitung und der da erwähnte Treiber nicht mit der Karte kompatibel, die ich verwende. Scheinbar verwendet auch LevelOne verschiedene Chipsätze. Die von mir verwendete PCMCIA Karte in einem älteren Sony Vario Notebook der F-Serioe (PCG-F403) weist die Version 4 auf. Unter Windows XP läuft die Karte mit WPA-PSK und WPA2 Verschlüsselung ohne Probleme. Vielleicht hat ja irgendwer eine Idee. Auch mit dem ndiswrapper und dem Windowstreiber konnte ich mir nicht behelfen.
Vielleicht hat ja noch irgendwer eine Idee?
Nov 11
technical von Marcus am 11. November, 2007 @ 23:12
… oder so. Ich war nun längere Zeit telefonisch offline. Ursache? Keine Ahnung.
Letztes Telefongespräch über VoIP war Freitag gegen 20:45 Uhr. Danach konnte mich keiner mehr anrufen und ich konnte keinen mehr anrufen. Aus und vorbei. Ein Anruf bei der Kundenbetreuung half nicht weiter. DSL lief, Telefon tot. Auch der Rat das Fritzgerät gegen das original Gerät Easy Box 400 zu tauschen half nichts. Naja, nun am Sonntag habe ich die EasyBox wieder gegen meine Fritz getauscht und geht es wieder. Was es nun war? Keine Ahnung.
Nov 08
general von Marcus am 8. November, 2007 @ 13:07
Nachdem am Mittwoch unsere Bundesregierung die Vorratsdatenspeicherung quasi abgesegnet hat, sind demnächst jegliche Bürger unter Generalverdacht gestellt. Wie lange wird es wohl dauern, bis der erste unschuldige Bürger vor einem riesen Problem steht: Er hat angeblich Kontakt zu Terroristen oder zu kriminellen Vereinigungen, dies würden zumindest Verbindungsdaten zeigen… Der Gesetzesentwurf erscheint Bundesjustizministerin Brigitte Zypries “verhältnismäßig und mit der deutschen Verfassung vereinbar.” [Siehe Heise Artikel] Was ist verhältnismäßig? Ich fühle mich unter Generalverdacht gestellt. Meine informationelle Selbstbestimmung ist verletzt. Wie lange wird es also dauern, bis bei unschuldigen die Polizei vor der Tür steht? Sie haben mit XY telefoniert und stehen in Verdacht einer verbotenen politischen Vereinigung anzugehören….. Wumm! Oder, YX hat Ihnen eine Email geschrieben und Sie angerufen, daher verdächtigen wir Sie… und zeitgleich kommt dann die Hausdurchsuchung.
In diesem Zusammenhang ist mir wieder ein sehr interessantes Video in den Sinn gekommen, was ich irgendwann mal zufällig im Internet sah. Auf dem 23ten Chaos Communication Congress des CCC hielt Rechtsanwalt Udo Vetter einen Vortrag mit dem Titel “Sie haben das Recht zu schweigen - Durchsuchung, Beschlagnahme, Vernehmung - Strategien für den Umgang mit Polizei und Staatsanwalt“. Gerade wenn es um Probleme dieser Art geht - und das kann nun in der heutigen Zeit schneller passieren wie man denkt, sollte man schon ein wenig Wissen haben um Folgeprobleme zu vermeiden. Es geht nicht um Verdunkelung von Straftaten oder ähnlichem. Vielmehr möchte Herr Vetter in diesem Vortrag aufklären, welche Rechte man hat und das man seine Rechte auch nutzen sollte.
Das Video zum Vortrag befindet sich noch immer hier und da im Internet. Auf myvideo hatte ich mal eine qualitativ gute Version gesehen, die scheinbar nun nicht mehr existiert oder die ich nun nicht mehr finde. Google hat dieses Video noch. Der Vortrag dauert etwas über eine Stunde, aber die lohnen sich wirklich, da hier recht locker aber trotzdem noch recht sachlich mit einem heiklen Thema umgegangen wird.
Nov 03
general von Marcus am 3. November, 2007 @ 20:50
Der Bundestag der Bundesrepublik Deutschland, Abteilung “Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages” bietet allen Bürgen kostenlos das Grundgesetz an. Neben einigen Standardwerken im Regal sollte ein solches wichtiges Werk sicher nicht fehlen oder?
Direkt zur Bestellseite
Nov 03
software von Marcus am 3. November, 2007 @ 20:05
Da war ich baff. Open Office in der Version 2.3.0 akzeptiert keine Microsoft Office 2007 Dateien. Einen Importfilter für Open Office gibt es momentan nur von Novell - bzw für die exklusive Novell Open Office Version.
Wieso auch hier wieder Microsoft ein neues und eigenes Format kreierte (XML?), ist mir schleierhaft. Nur was tun, wenn man den MS Office Salat nicht nutzt und auf freie Software setzt?
Die Lösung liegt auch hier bei Microsoft, zudem kostenlos.
Nur wieso benötigt man knapp 28MB für so ein kleines Programm?
Microsoft Office Compatibility Pack für Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007
Nur, wo ist nun das installierte Programm? Ja ganz einfach - einfach doppelklick auf die Datei und dann unter dem alten Format speichern. Fertig. 
Okt 24
general von Marcus am 24. Oktober, 2007 @ 08:11
Noch immer arbeitet so mancher ambitionierter Webdesigner mit WYSIWYG Editoren ohne zu wissen, wie schnell sich schlechter HTML Code in eine Seite einschleicht. Jenseits des <html> Tags gibt es weit aus mehr Möglichkeiten, die nur Profis beherrschen.
Viel Schlimmer sind Werbegrafiker, die meinen ihre Hochglanzbroschüren auf das Web übertragen lassen zu können. Sicher machen Werbeagenturen einen tollen Job, doch immer wieder hört man, dass die Webseite ja nur eines von vielen Werbemedien sei, welches nur durch die Agentur nebenbei erledigt werden muss. Am Ende stehen dann Webseiten mit riesigen Grafiken, die hunderte KByte Speicherplatz fressen und die sich kaum einer ansehen möchte, da die Ladezeit viel zu lange ist.
Webseiten sind keine Hochglanzbroschüren. Wir haben in Deutschland genug gute (und ambitionierte) Webdesigner, die in der Lage sind exzellente Konzepte zu entwickeln. Konzepte aus Werbeagenturen lassen sich nicht so ohne weiteres auf einem Bildschirm platzieren. Wenn man diese Idee verfolgt, liegt man im aufbau einer Seite völlig falsch. Ohne die Zusammenarbeit zwischen Werbeagentur und Webdesigner funktioniert ein Seitenkonzept nicht. Viel mehr: Der Webdesigner muss zu beginn der Konzeptfindung eingebunden werden, damit nicht zwanghaft eine gedruckte Broschüre in ein <html> Korsett gequetscht wird.
Wiedererkennung, neudeutsch “Corporate Identity” bedeutet nicht ein 1:1 kopieren der vorhandenen Grafiken für eine Webseite. Spätestens wenn Seitenbesucher fern bleiben, muss man sich über das Konzept Gedanken machen. Schließlich ist es ja das Ziel Menschen zu erreichen. Navigationselemente und Inhalte müssen zueinander passen. Seiten ohne Inhalte, veralteten Inhalten oder Inhalten ohne erkennbaren Mehrwert sind Marketinggags, nicht mehr und nicht weniger.
Auch ich bin dem mal erlegen und habe eine Seite erstellt, deren Konzept eines Werbegrafikers zugrunde lag. Mittlerweile sträube ich mich gegen eine solche Vorgehensweise und mach meinen Unmut darüber deutlich, wie schwachsinnig ein solcher 1:1 Wille zur Umsetzung doch ist. Papier ist Papier, das gedruckte wirklich völlig anders. Druckfarbwerte sind nicht gleich Bildschirmfarben. Die Benutzung des Webs funktioniert anders wie der erste Blick auf ein Faltblatt.
Okt 24
absurd von Marcus am 24. Oktober, 2007 @ 01:38
Wirklich absurd. Früher bei meinem damaligen Arbeitgeber gab es für das Portal einen Content Manager, keine Ahnung wie der hieß. Damals war man der Meinung mit Funktionen eine Seite überladen zu müssen, damit Seitenbesucher möglichst lange auf dem Portal verweilen. Nicht nur Pageviews und Pageimpressions war hier der Marketinggag, sondern die “Verweildauer” auf dem Portal. Horoskope, Shopping, Lifestyle, Erotik und viele andere Schlagwörter wurden auf eine Seite geklatscht um möglichst viel anbieten zu können. Meistens wurde von extern eingekauft. Zuständig hierfür war eben ein Content Manager.
Und wie lachhaft solche Marketing Worthülsen sich anhören in Zeiten des Web 2.0 - wobei, was ist Web 2.0? Die Verbindung verschiedener Inhalte aus unterschiedlichen Quellen oder? Nichts anderes hat man damals gemacht. Man nutzte andere Dienstleister um seine Seite zu komplettieren. Wer fragt da nach Inhalten? Wer schaut sich die Inhalte an? Wie gehaltvoll waren die Inhalte? Fast gegen Null!
Kaum einen hat das Geschwafel interessiert, was da auf den Portalen stand. Und das Geld was für die Inhalte ausgegeben wurde, wäre sicher besser in die Weiterbildung der Mitarbeiter investiert. Um dem ganzen noch einen Gipfel aufzusetzen, wurden hoch teure Sun Server und sehr teure Loadbalancer eingesetzt um den zu erwartenden Ansturm gewachsen zu sein. Hochverfügbarkeit war hier ein Stichwort. Wehe das Portal lief mal nur ein paar Minuten nicht! Das Donnerwetter hörten damals auch kleine Projekt Manager wie mich von der Geschäftsleitung.
Nun sind ein paar Jahre vergangen. Was ist geblieben? Nur heimliches Grinsen.
Web 2.0 ist überall zu hören und zu lesen. Die Verknüpfung von Inhalten und Angeboten von anderen Seiten. Waren wir nicht mal auf dem richtigen Weg, weg von überfrachteten Webportalen? Klar strukturierte “Inhalte” mit Wert lief doch eigentlich besser oder?
Okt 23
software von Marcus am 23. Oktober, 2007 @ 00:33
Nachdem ich mich bereits über TrueCrypt geäußert hatte, hier eine kleine Hilfe.
Komplettes Volume oder ein Volume in einer Datei erstellen? Der Vorteil einer kompletten Festplatte: Ich kann den ganzen Platz nutzen. Der Nachteil: Die angeschlossene Festplatte erscheint normal ohne TrueCrypt leer. Ein weiterer Vorteil haben Volume Dateien: Man kann sie kopieren, verschieben und weitergeben. Die Entscheidung ist sicher nicht immer einfach, zumal man die Größe nachträglich nicht ändern kann.
Nach dem Einbinden erscheint auch die eingebundene Datei als Volume. Somit erscheint dem Nutzer keine Änderung in der Benutzung. Für mich, der die Festplatte noch für andere Zwecke nutzt, ein klarer Vorteil!
Sollte man allerdings viele Daten verschlüsseln wollen, so ist die Überlegung sicherlich schwieriger. Komplett verschlüsselte Festplatten bieten viel mehr Platz. Durch die Formatierung mit NTFS können auch größere Dateien darin Platz finden (jenseits der 4GB). Ein Wunsch nach nachträglicher Größenänderung ist nicht erforderlich, da die komplette Festplatte verschlüsselt ist.
Die Entscheidung wie du nun an dieser Einstellung vorgehen möchtest, richtet sich ganz an den Zweck des Volumes. Möchtest du nur einzelne Dateien verschlüsseln, so fährst du mit einzelnen Volume Dateien besser. Möchtest du riesige Datenmengen zB auf externe Festplatten speichern, so ist eine komplette Verschlüsselung vielleicht besser?
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