Fritz! VPN Labor Version, Fritz USB Funktion.

technical von Marcus am 12. Oktober, 2007 @ 10:57 No Comments »

Ich habe gestern mal mit der VPN Labor Version experimentiert und bin daran gescheitert.

Eine Warnung an alle die das mal probieren möchten: jegliche Einstellungen gehen bei einem Wechsel zu einer quasi älteren Version verloren, wohingegen die Einstellungen zu einer neueren Version erhalten bleiben.

Die Konfiguration auf der Fritz! Seite ist noch recht simpel. Die Installation der Fernzugangssoftware auf der Client Seite, also die Seite von der aus das VPN initiiert werden soll hingegen, ist nicht so einfach. Die Treiberinstallation hat bei der ersten Installation zB nicht funktioniert und mein Laptop blieb einfach stehen.

Ein VPN Tunnel konnte ich nicht erfolgreich aufbauen. Ob es hierzu eine vernünftige HowTo Seite gibt? Ich habe gestern leider keine gefunden. Und vorerst möchte ich auch keine Labor Version mehr ausprobieren. :-(

USB Unterstützung für Massenspeicher, auch ein Thema bei der 7170 Fritz!. Ich dachte eingentlich an einem eingebauten Samba, weit gefehlt. Fritz! stellt so eine Funktionalität lediglich in einer Labor Version zur Verfügung. In der derzeit aktuellen Version erfolgt der USB Zugriff nur via FTP. Windows ab 2000 unterstützt ja das verbinden von entfernten Netzwerkressourcen - allerdings nicht wirklich als Netzwerkverbindung, sondern als Verknüpfung. Alle darüber gespeicherten Daten werden eben auf der lokalen Platte im lokalen Verzeichnis gepuffert.

Jetzt gibt es verschiedene Tricks - die man mit Googlen herausfinden kann. Unter diesen Tricks - es sind Programme, gibt es kostenlose Lösungen, sowie kostenpflichtige. Da ist zum einen Red Drive File Transfer Extension, das aber eigentlich nicht viel anders funktioniert, wie die eingebaute Verknüpfungslösung.  Zudem scheint mir Red Drive wirklich nur eine Windows Explorer Extension zu sein, die, wie sicherlich bekannt, nicht in anderen Programmen funktioniert. Dann gibt es noch Webdrive von South River Technologies- Dieses Programm habe ich aber nicht ausprobiert, da mir die Lizensgebühren für einen kleinen Test einfach zu hoch sind und ich nur mal testen wollte. Letztendlich bin ich auf eine kostenlose Variante von Novell gestoßen. Novell hatte im Rahmen seiner Novell Client Programme vor einiger Zeit NetDrive entwickelt. Mit Netdrive kann man einen entfernten FTP Server als Laufwerksbuchstabe einbinden. Keine Ahnung ob das Programm auf der Novell Seite noch zu finden ist. Ich habe Netdrive nur per Zufall auf Internetseite der Universität für Bodenkultur Wien gefunden. :-) Ob dieses doch recht angestaubte Netdrive unter Vista funktioniert, kann ich leider nicht testen mangels Vista. Das übertragen größere Daten sollte man auch mit bedacht machen, da auch dieses Programm alle Daten zunächst lokal puffert. Aber es läuft.

Alles in allem recht interessanter Experimentierabend, über Sinn und Zweck kann man sicher streiten. Die VPN Funktion hätte ich ganz praktisch gefunden um unterwegs auf Dateien zurück greifen zu können. Leider hat das nicht so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die dyndns Konfiguration und das aufspielen der Fritz! Firmware war hier noch am einfachsten. Die Installation des VPN Treibers hingegen ist nicht trivial - hier muss also noch nachgearbeitet werden. Die USB Massenspeicherfunktion an der Fritz! 7170 ist ganz nett, wenn man im Netzwerk nur Dateien austauschen möchte. Nur FTP ist allerdings nicht immer brauchbar. Auch unterstützt der USB Anschluss  keine NTFS Partitionen. Wer eine größere Festplatte benutzen möchte, hat u.U. spätestens hier bereits Probleme mit der Anlegung größerer FAT32 Partitionen, denn unter Windows XP ist dies mit Boardmitteln nicht mehr möglich. Dank meinem True Image aber kein Problem.

Ubuntu - linux for human beings

software, technical von Marcus am 24. September, 2007 @ 08:20 No Comments »

- linux for human beings. Ubuntu ist ein in einer Community entwickeltes, auf Linux basierendes System für jedermann/frau. Die Installation sollte auch Anfängern gelingen. DELL liefert auf Wunsch Notebooks mit Ubuntu aus. Auf dem heimischen PC kann man sich Ubuntu gefahrlos mittels Live CD näher anschauen und sich dann entscheiden, ob man es exklusiv oder neben der vorhandenen Windows Installation installieren möchte. Übliche Hardware wird ohne Probleme erkannt und eingebunden. Exotischere Hardware, vor allem Drucker die nur mit Windows oder MAC OS Treiber ausgestattet sind, aber keinen Postscript haben, können Probleme bereiten. Auch so manche WLAN Karte kann Probleme bereiten wenn es um die WPA Unterstützung geht. Hier ist eine helfende Community wichtig. Für den deutschsprachigen Raum existiert das offizielle deutsche Ubuntu User Portal, wo jeder seine Fragen stellen kann, im dortigen Wikki nach praktischen Tipps suchen kann und unkompliziert Hilfe bekommt. So ist das Portal auch betitelt mit “fragen ist menschlich”. :-)


Gerade die Installation, die Aktualisierung und Konfiguration eines Linux basierenden Betriebssystem unterscheidet sich gegenüber einer Windows Installation. Erfahrene Windowsnutzer haben hier oft Fragen. Ubuntu versucht vieles zu vereinfachen und macht den Umstieg durch die Oberfläche möglichst einfach. Aber auch erfahrene Linuxbenutzer kommen zum Zug und können per Hand da eingreifen, wo es klemmt.

Für Einsteiger empfehle ich eine kurze Einführung auf Ubuntu Users - Einsteiger. Ist dein Interesse geweckt? Wie kommt man nun an Ubuntu? Einfach downloaden, brennen und installieren. Auf der Ubuntu- Webseite findest du das ISO Paket. Nach dem download muss die CD erstellt werden und danach kann es losgehen. Der Link hierzu: Ubuntu

VHS raus, PVR rein

technical von Marcus am 20. September, 2007 @ 23:42 No Comments »

Nach langem Ärger mit unserem VHS Recorder, haben wir uns zu einem Twin Sat Empfänger entschieden inkl. einer 250 GB Festplatte. Keine verpasste Sendung mehr, zeitversetztes gucken von Sendungen, Speicherung und Sortierung der Lieblingssendung auf der Festplatte, gleichzeitiges aufnehmen zweier Programme auf unterschiedlichen Programmen. Wieso habe ich das Ding nicht schon längst? :-)

Ich habe mich für einen TOPFIELD 5000PVR MP entschieden und mir dazu eine 250GB Festplatte gekauft.

Die Bedienung ist völlig neu. Das Konzept ist klasse. Die Anleitung dürftig. Einige Begriffe sind einfach nicht erklärt. :-/ Gerne erzähle ich mehr von diesem Gerät. Aber momentan muss ich mich da mal selbst einarbeiten. :-)

TrueCrypt

software, technical von Marcus am 13. September, 2007 @ 11:24 No Comments »

Ein geniales Programm zur Verschlüsselung sensibler Daten und dazu noch kostenlos? TrueCrypt (GPL) eignet sich hierzu hervorragend.

In Zeiten wo Politiker von Lauschangriff, Onlinedurchsuchung und Terrorabwehr sprechen und uns immer mehr der Privatsphäre berauben wollen, sollte man sich mal über die Sicherheit der eigenen privaten und damit auch sensiblen Daten machen.

TrueCrypt ist ein freies und kostenloses Verschlüsselungssystem, was Container basierend arbeitet und als Laufwerk gemountet  werden kann. In einem so erstellten Container kann man einen weiteren Container verstecken und die Daten für den Zugriff Dritter verwehren.

Im Internet gibt es reichlich Howtos, die sehr gut den Umgang mit diesem Programm erklären. Leider scheint dieses Programm, trotz der Sensibilität, noch recht unbekannt zu sein. TrueCrypt vereint verschiedene Verschlüsselungsalgorithmen und erkennt automatisch die verwendete. Neben dem eigenen Passwort kann man diesen Container mit einer Verschlüsselungsdatei auf einem USB Stick den Schutz erhöhen. Ohne Passwort und Datei ist ein Zugriff auf die im Container befindlichen Daten nicht möglich. Sollte jemand die Datei finden, wird trotzdem das Passwort benötigt.

Ich habe eine schöne und einfache Windows HowTo im Internet zu TrueCrypt gefunden: F!XMBR TrueCrypt Anleitung

AVM rockt

technical von Marcus am 12. September, 2007 @ 01:28 4 Comments »

So, nachdem ich mit der Arcor-Easy Box A-400 doch nicht wirklich zufrieden war, habe ich mich kurzfristig zu einer AVM FRITZ!Box 7170 SL entschieden. Wie berichtet, lieferte Arcor VoIP aus, entgegen meiner Meinung und meiner Vorstellung von Festnetz. Ein Freund brachte mich auf dieses AVM Wunderwerk, denn eigentlich schwebte mir von Auerswald ein VoIP/ISDN Gateway vor, was letztendlich für mich total überdimensioniert ist. Glück also und schön, wenn man Freunde hat, die einem auf sowas Aufmerksam machen. Und dank Ebay habe ich nun so ein Gerät hier. Und die zuwenigen Anschlüsse sollten nun der Vergangenheit angehören. Das war auch mit der Hauptgrund, an dem ich mich irgendwie störte.

Die Installation der “entbüntelten”Version der AVM 7170 ist wirklich problemlos. Ich hätte sicher auch den Installationsasistenten benutzen können, der über die Browserseite gestartet wird oder die Installations CD, allerdings beschränkte sich meine Installation alleine über die IP Eingabe und Änderungen der Netzwerkeinstellung, der Telefonnummern für VoIP und ein paar Wahlregeln. Viel mehr will die AVM Fritz!Box nicht wissen.

Und der Clou? Die Internetverbindung erscheint mir schneller. Der Seitenaufbau ist flüssiger. Aber das ist nur eine Subjektive Meinung von mir. Sprachqualität konnte ich noch nicht testen. Wer ruft einem schon um halb 2 Uhr an? Ich rufe sicher nicht irgend wen an, den ich kenne. :-) Nur einen kleinen Testanruf an die von Arcor angegebene Testnummer 0800xxxx habe ich mit Erfolg durchgeführt.

erleben statt lesen

technical von Marcus am 10. September, 2007 @ 14:14 No Comments »

Manchmal lassen sich Sachen besser mit Wort und Bild, noch besser im Film, verdeutlichen. Die Internetseite pc-tinkering.de bietet diesen Service kostenlos auf Community basierende Konzept allen Seitenbesuchern an. Mitmachen ist hier natürlich erwünscht.

Gerade für Anfänger sind die hier angebotenen Videtutorials von unschätzbarem Wert. Trotz vieler verschiedener Foren und FAQ Seiten und Anleitungen, ist manchen die Konfiguration eines AVM Routers oder der Einbau einer Speicherkarte einfach unklar. Die Webseite pc-tinkering.de ist hier eine gute Anlaufstelle.

Zuwenig ?

technical von Marcus am 3. September, 2007 @ 10:41 No Comments »

Zuwenig Anschlüsse ? Pah! Mit der FRITZ!Box Fon WLAN 7170 SL sollte demnächst auch meine alte Anlage wieder laufen. Ich Depp habe jetzt natürlich meine alte Anlage bereits abgebaut. :-) Ich habe mir nun die AVM FRITZ!Box bestellt, nachdem ich den Tipp von einem Bekannten bekam, da auch dieses Ding ISDN nachbildet. Beinahe hätte ich viel mehr Geld ausgegeben und mir ein VoIP/ISDN Gateway von Auerswald gekauft. ;-)

Nun doch VoIP

technical von Marcus am 30. August, 2007 @ 12:33 2 Comments »

Wie berichtet, habe ich den Anbieter gewechselt hin zu Arcor. Unklar war ob ich nun ISDN behalte oder VoIP bekomme.

Nun ist genau das eingetreten, was ich befürchtete. Die ISDN Anlage liegt nun ungenutzt im Regal. Arcor schaltet wohl nur noch VoIP. Das ganze nennt sich bei denen NGN (Next Generation Network (?). Die Installation verlief zunächst problemlos. Die Umstellung jedoch dauerte eine ganze Weile. Erst war mein Telefon (bisher über Telekom) tot, DSL über 1und1 lief jedoch weiter. Ich habe dann den Kundendienst (Störungstelle) angerufen und noch mal nachgefragt. Irgendwann gegen 12:30 Uhr wurde dann umgestellt.

DSL 6000 ist schon eine feine Sache. Die DSL Leitung erscheint mir bisher auch recht stabil. Irgendwelche Abbrüche konnte ich nicht feststellen. Die Einstellmöglichkeiten bei der Easybox 400 (gebaut von SMC) scheinen mir von Arcor eingeschränkt zu sein. Die bei Arcor-FAQ gezeigten Einstellungsmöglichkeiten sind alle grau hinterlegt und nicht zugänglich oder es steht eine lapidare Meldung: “Diese Einstellung erfolgt durch Arcor.”. Warum die Firmwaresoftware so beschnitten wurde, ist mir nicht ganz klar. Weiterhin finde ich das Handbuch sehr unübersichtlich. Viele der unter den Menüpunkten “Erweitert” und “Extras” angesprochenen Funktionen sind einfach nicht ausführlich genug. Hier wird sich zeigen, ob findige User in Foren mehr herauskitzeln.

Die Easybox 400 vereint gleich mehrere Funktionen: Mini Telefonanlage mit (leider nur) zwei Nebenstellen, Splitter, Modem, Routerfunktion, Firewall mit Packetfilter und Terminfilter. Da ich mehrere Nummern wie üblich habe (derzeit fünf), ist mir noch nicht klar, wie ich die restlichen Nummern konfigurieren soll. Ich hoffe zum Thema “Rufumleitung” bei nicht in der Anlage konfigurierten Nummern gibt es irgendwo mal ein HowTo.

Die Bedienung und die Konfiguration ist anstonsten simpel - will sagen, nach der Endgeräte Konfiguration braucht man eigentlich nichts mehr machen. Wenn man keine speziellen IP Bereiche daheim hat und alle PCs via DHCP laufen, muss nicht mal mehr was an der Netzwerkkonfiguration geändert werden. Die Konfiguration der Easybox wird fast vollständig mittels Modemcode von Arcor vorgenommen werden. Da die Konfiguration trotz bestehende, aber nicht angemeldeter 1und1 DSL Verbindung glückte, nehme ich an, dass die Konfiguration nicht über eine TCP Verbindung, sondern über UDP abgerufen wird. Die beigelegte CDROM wird eigentlich nicht benötigt. Auf der CD ist ein Konfigurationsprogramm für Windowssystem enthalten, eine Anleitung im PDF Format und eine ältere Firmware Version. Wieso eigentlich nicht die installierte?

Profikonfiguration, wie Firewallregeln, sind in der Anleitung unzureichend erklärt. Vielleicht will man mit der lückenhaften Anleitung un versierte Kunden nicht zusätzlich mit Sachen belasten, die nur unnötig den Support belasten könnte. :-) Außer der Browserkonfiguration bietet die Box keine weiteren Zugänge an. Weder SSH, noch Telnet. Vielleicht läuft ja ein SSH Dienst auf einem anderen Port, bisher hatte ich jedoch keine Zeit dies zu testen.

Der DSL Zugang 6000 ist schnell und die Pingzeiten mit 9-10ms ordentlich. Die Verbindung macht bisher einen stabileren Eindruck. Bei 1und1 hatte ich immer mal wieder DNS Probleme. Die DSL Leitung flackert nicht. FastPath ist automatisch auf der Arcor-Seite konfiguriert.

Die eingebauten Telefonfunktionen sind rudimentär. Sonderfunktionen wie Makeln, Dreierkonferen, Weiterleitung, lassen sich über Telefontasten konfigurieren, jedoch nicht über Webbrowser - sehr schade, denn ich kann mir diese Funktionen einfach nicht merken.

Deutliche Worte zur Vorratsdatenspeicherung

technical von Marcus am 28. August, 2007 @ 17:06 No Comments »


Link: sevenload.com

Deutliche Worte von Peter Schaar, dem deutschen Bundesbeauftragten für den Datenschutz zur Vorratsdatenspeicherung und dem geplanten Bundestrojaner:

“Der Rechtsstaat ist nicht in Gefahr durch den internationalen Terrorismus, er kann sich allenfalls selbst in Gefahr bringen.” (Peter Schaar)

DB > 1600 Queries p/m ?

technical von Marcus am 25. August, 2007 @ 14:24 No Comments »

Ich hatte am Donnerstag eine Datenbankauslastung mit über 1600 Queries pro Minute auf dem von uns verwendeten Forum. Das sieht nach einem Angriff aus (DoS-Attack ?). :oops:

Durch einen kleinen Fix sollten nun Mehrfach-Suchanfragen in kurzen Abständen nun nicht mehr möglich sein. In den nachfolgenden Forenversionen wurde das durch ein “Anti Search flood” realisiert. Leider sehe ich durch die vielen Änderungen, die ich vorgenommen habe, momentan keine Möglichkeit eine neue Version zu installieren. Wenn ich das mache, funktionieren natürlich alle Änderungen nicht mehr.

Ich muss momentan mal etwas Luft holen. Die letzten Wochen waren etwas zu anstrengend. Derlei Arbeit gibt es noch genügend. Einige Seiten müssen mit Inhalt gefüllt werden, Anfragen beantwortet werden… Vielleicht kann ich ja morgen noch etwas tun.

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