STUN Monitoring

software, technical von Marcus am 12. Dezember, 2007 @ 13:30 6 Comments »

Nachdem nun der STUN (SIP Server) von Arcor so rumzickt und ich auch seitens Arcor keinerlei Informationen vorliegen habe ob nun die von mir gemeldete Störung beseitigt wurde, habe ich mich zu einem Monitoring entschlossen mittels Servers Alive. Für diesen Zweck und für diesen begrenzten Zeitraum reicht auch die unregistrierte Version völlig aus. Vorteil ist ganz klar: Ein Roundtrip Monitoring des betreffenden STUN Servers von Arcor für meinen Vorwahlbereich mittels Ping. Ein Monitoring des Services ansich mittels UTP auf dem vom Anbieter angegebenen Port 5060 wäre mir lieber. Leider habe ich keinerlei Informationen, wie und welche Sequenz erforderlich ist um eine Verbindung zu testen.

Ich kann mich ja nicht ständig selbst anrufen um zu schauen, ob mein Telefon noch funktioniert. :-(

Langsam bin ich überzeugt: Billig ist zwar recht nett, aber zu billige Angebote können einem auch Probleme bereiten. Bei einem guten alten Telefonanschluss hatte ich bisher nie irgendwelche Probleme. Mit NGN (Next Generation Network) holt man sich nur unnötig Probleme ins Haus. Seitens des Internetzugangs hatte ich bei Arcor noch keine Probleme. VoIP macht mir immer mehr Bauchschmerzen. Gerade dann wenn man ein Telefon benötigt, wäre es auch gut, wenn man sich darauf verlassen könnte. Das Telefon ist doch wichtiger wie Email.

Wenn VoIP die Zukunft sein soll, wird es auch gleichzeig das Aus sein, für zuverlässige Voice Kommunikation. Das gute alte Telefon (der Anschluss) wird sicher irgendwann völlig verschwinden), nur was kommt stattdessen? Ausfallsicherheit verstehe ich anders. :-(

Office 2007 Dateien unter Open Office?

software von Marcus am 3. November, 2007 @ 20:05 No Comments »

Da war ich baff. Open Office in der Version 2.3.0 akzeptiert keine Microsoft Office 2007 Dateien. Einen Importfilter für Open Office gibt es momentan nur von Novell - bzw für die exklusive Novell Open Office Version. :-( Wieso auch hier wieder Microsoft ein neues und eigenes Format kreierte (XML?), ist mir schleierhaft. Nur was tun, wenn man den MS Office Salat nicht nutzt und auf freie Software setzt?

Die Lösung liegt auch hier bei Microsoft, zudem kostenlos. :-) Nur wieso benötigt man knapp 28MB für so ein kleines Programm?

Microsoft Office Compatibility Pack für Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007

Nur, wo ist nun das installierte Programm? Ja ganz einfach - einfach doppelklick auf die Datei und dann unter dem alten Format speichern. Fertig. :-)

TrueCrypt - so schwer ist es nicht

software von Marcus am 23. Oktober, 2007 @ 00:33 No Comments »

Nachdem ich mich bereits über TrueCrypt geäußert hatte, hier eine kleine Hilfe. :-)

Komplettes Volume oder ein Volume in einer Datei erstellen? Der Vorteil einer kompletten Festplatte: Ich kann den ganzen Platz nutzen. Der Nachteil: Die angeschlossene Festplatte erscheint normal ohne TrueCrypt leer. Ein weiterer Vorteil haben Volume Dateien: Man kann sie kopieren, verschieben und weitergeben. Die Entscheidung ist sicher nicht immer einfach, zumal man die Größe nachträglich nicht ändern kann.

Nach dem Einbinden erscheint auch die eingebundene Datei als Volume. Somit erscheint dem Nutzer keine Änderung in der Benutzung. Für mich, der die Festplatte noch für andere Zwecke nutzt, ein klarer Vorteil!

Sollte man allerdings viele Daten verschlüsseln wollen, so ist die Überlegung sicherlich schwieriger. Komplett verschlüsselte Festplatten bieten viel mehr Platz. Durch die Formatierung mit NTFS können auch größere Dateien darin Platz finden (jenseits der 4GB). Ein Wunsch nach nachträglicher Größenänderung ist nicht erforderlich, da die komplette Festplatte verschlüsselt ist.

Die Entscheidung wie du nun an dieser Einstellung vorgehen möchtest, richtet sich ganz an den Zweck des Volumes. Möchtest du nur einzelne Dateien verschlüsseln, so fährst du mit einzelnen Volume Dateien besser. Möchtest du riesige Datenmengen zB auf externe Festplatten speichern, so ist eine komplette Verschlüsselung vielleicht besser?

Wieso Linux statt Windows?

software von Marcus am 25. September, 2007 @ 12:17 No Comments »

Leider fruchteten meine Anliegen an Bekannte und Verwandte nicht für ihr neuen Computer statt Vista auf Linux umzusteigen. Wobei, ich habe das Gefühl das eher unbedarfte Computerbenutzer sich wesentlich schneller mit Linux anfreunden und in Linux zurechtfinden.

Problematisch für bisherige Windowsnutzer ist, das sie bisheriges “Windows-Wissen” nur bedingt weiterhilft beim Umstieg ohne sich richtig damit auseinander zu setzen. Viele Benutzer werden ja schon panisch, wenn sie eine Eingabeaufforderung sehen - egal unter welchem Betriebssystem.

Teilweise liegt es aber auch an den so praktischen Programmen unter Windows, die, bei den meisten Programmen,  eine Einarbeitungzumeist überflüssig machen. Allerdings sei hier mal deutlich angemerkt: Linux kann und will Windows nicht ersetzen. Linux ist eine Alternative, die mittlerweile sehr komfortabel und einfach geworden ist. Linux ist ein freies Unix ähnliches Betriebssystem, deren Aufbau, Arbeitsweise und Bedienung sich völlig von Windows unterscheiden. Erst wenn man sich über dessen bewusst wird, kann man sich an die Bedienung machen.

Vielleicht sollte man nicht so voreingenommen sein und sich mit dem Thema Linux über die Ubuntu Live CD mal mit dem Thema Linux beschäftigen, ohne sich gleich die vorhandene Windows Möhre kaputt zu machen.

So mancher wird dann trotzdem sehr enttäuscht sein, wenn nicht gleich alles so funktioniert, wie es soll. Ich habe es bisher zB nicht geschafft meinen SCSI2 Scanner zu installieren. Aber unter Windows hätte ich ebenfalls Probleme, da es für den mittlerweile betagten Scanner keinen Treiber mehr gibt. Unter XP läuft der Scanner, da zufällig der Treiber meines AGFA Scanners für Windows2000 auch unter XP funktioniert. Die Selbstverständlichkeit, wie Geräte unter Windows funktionieren, muss man leider bei Linux ablegen. Die Unterstützung verschiedener Hardware unter Linux, kann sich durchaus schwierig gestalten. Ohne Handbuch lesen, ohne Foren lesen geht es nun mal nicht. Aber man erntet auch Preise, eigene, wenn man es geschafft hat. Eine ältere WLAN Karte unter Linux ans laufen zu bekommen, einen Drucker einrichten und einen Druckerspool konfigurieren…

Aber was ist nun der Lohn? Ein freies und kostenloses Betriebssystem. :-)

Ubuntu - linux for human beings

software, technical von Marcus am 24. September, 2007 @ 08:20 No Comments »

- linux for human beings. Ubuntu ist ein in einer Community entwickeltes, auf Linux basierendes System für jedermann/frau. Die Installation sollte auch Anfängern gelingen. DELL liefert auf Wunsch Notebooks mit Ubuntu aus. Auf dem heimischen PC kann man sich Ubuntu gefahrlos mittels Live CD näher anschauen und sich dann entscheiden, ob man es exklusiv oder neben der vorhandenen Windows Installation installieren möchte. Übliche Hardware wird ohne Probleme erkannt und eingebunden. Exotischere Hardware, vor allem Drucker die nur mit Windows oder MAC OS Treiber ausgestattet sind, aber keinen Postscript haben, können Probleme bereiten. Auch so manche WLAN Karte kann Probleme bereiten wenn es um die WPA Unterstützung geht. Hier ist eine helfende Community wichtig. Für den deutschsprachigen Raum existiert das offizielle deutsche Ubuntu User Portal, wo jeder seine Fragen stellen kann, im dortigen Wikki nach praktischen Tipps suchen kann und unkompliziert Hilfe bekommt. So ist das Portal auch betitelt mit “fragen ist menschlich”. :-)


Gerade die Installation, die Aktualisierung und Konfiguration eines Linux basierenden Betriebssystem unterscheidet sich gegenüber einer Windows Installation. Erfahrene Windowsnutzer haben hier oft Fragen. Ubuntu versucht vieles zu vereinfachen und macht den Umstieg durch die Oberfläche möglichst einfach. Aber auch erfahrene Linuxbenutzer kommen zum Zug und können per Hand da eingreifen, wo es klemmt.

Für Einsteiger empfehle ich eine kurze Einführung auf Ubuntu Users - Einsteiger. Ist dein Interesse geweckt? Wie kommt man nun an Ubuntu? Einfach downloaden, brennen und installieren. Auf der Ubuntu- Webseite findest du das ISO Paket. Nach dem download muss die CD erstellt werden und danach kann es losgehen. Der Link hierzu: Ubuntu

TrueCrypt

software, technical von Marcus am 13. September, 2007 @ 11:24 No Comments »

Ein geniales Programm zur Verschlüsselung sensibler Daten und dazu noch kostenlos? TrueCrypt (GPL) eignet sich hierzu hervorragend.

In Zeiten wo Politiker von Lauschangriff, Onlinedurchsuchung und Terrorabwehr sprechen und uns immer mehr der Privatsphäre berauben wollen, sollte man sich mal über die Sicherheit der eigenen privaten und damit auch sensiblen Daten machen.

TrueCrypt ist ein freies und kostenloses Verschlüsselungssystem, was Container basierend arbeitet und als Laufwerk gemountet  werden kann. In einem so erstellten Container kann man einen weiteren Container verstecken und die Daten für den Zugriff Dritter verwehren.

Im Internet gibt es reichlich Howtos, die sehr gut den Umgang mit diesem Programm erklären. Leider scheint dieses Programm, trotz der Sensibilität, noch recht unbekannt zu sein. TrueCrypt vereint verschiedene Verschlüsselungsalgorithmen und erkennt automatisch die verwendete. Neben dem eigenen Passwort kann man diesen Container mit einer Verschlüsselungsdatei auf einem USB Stick den Schutz erhöhen. Ohne Passwort und Datei ist ein Zugriff auf die im Container befindlichen Daten nicht möglich. Sollte jemand die Datei finden, wird trotzdem das Passwort benötigt.

Ich habe eine schöne und einfache Windows HowTo im Internet zu TrueCrypt gefunden: F!XMBR TrueCrypt Anleitung

Experimentieren ohne Gefahren

software von Marcus am 28. August, 2007 @ 12:23 No Comments »

Crazy Machines - Neues aus dem Labor - (Green Pepper)

ak tronic - Crazy Machines - Neues aus dem Labor - (Green Pepper)
Label: ak tronic
Meine Bewertung: Bewertung: 4

Hier kann mit vielen verschiedenen animierten Elementen ohne Gefahr experimentiert werden. Gerade für Kinder ab einem Alter von 6 Jahren eine Ideale Software, um Ängste am Computer abzubauen. Mehrere Level stehen zur Verfügung die gelöst werden wollen. Durch hinzufügen und ändern verschiedener liebevoll animierter Elemente werden Experimente komplettiert. Ist ein Experiment geschafft, wartet auch schon das nächste gelöst zu werden. Aber man kann auch eigene Experimente generieren und so seinem Erfindungsreichtum freien lauf lassen.

Unsere Kinder spielen immer mal wieder Mit “Crazy Maschines, Neues aus dem Labor”. Für ca. 10 Euro ein Super Preis-/Leistungsverhältnis.  Auf der GamesCon in Leipzig wurde die neue Version angekündigt. Wem diese Version zunächst ausreicht, macht hier wirklich ein Schnäppchen. Die Hardwareanforderungen sollten für die meisten mehr oder weniger aktuellen PCs zur Verfügung stehen, ansonsten ruckelt es und die animierten Elemente sehen dann nicht mehr so schön aus.

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